25.11.2020: Wilde Verfolgungsjagd auf der A2

Mit über 200 km/h raste ein Villacher mit seinem PKW über den Wechselabschnitt der A2. Bei km 89 fand die Verfolgungsjagd mit der Polizei ein Ende, als der Raser gegen ein ziviles Dienstfahrzeug der Polizei stieß und danach gegen die Betonmittelleitwand prallte.

Bereits im Bezirk Neunkirchen war der Polizei die rücksichtslose Fahrweise des Kärntners aufgefallen. Aus einer versuchten Anhaltung entwickelte sich schlussendlich eine Verfolgungsjagd Richtung Steiermark. Bei km 89 stieß er gegen ein ziviles Dienstfahrzeug der Polizei und schleuderte dieses gegen die Leitschiene. Das Auto des Rasers prallte gegen die Betonmittelleitwand, wo es total demoliert zum Stillstand kam. Der Lenker des zivilen Dienstfahrzeuges blieb unverletzt, der Kärntner erlitt Blessuren und wurde nach seiner Festnahme ins Krankenhaus gebracht.

Die von der Autobahnpolizei über Notruf alarmierte Feuerwehr musste als erste Maßnahme geringfügige Mengen an ausgeflossenen Betriebsmitteln binden. Danach wurde das Auto des Rasers geborgen, abtransportiert und gesichert verwahrt. Das zivile Dienstfahrzeug wurde auf einen Abschleppwagen gehoben. Mit einer Fahrbahnreinigung endete dieser doch ziemlich außergewöhnliche Einsatz.

Eingesetzte Kräfte: ELF, RLF, WLF-K + 14 Mann

Einsatzzeit: 12.39 – 14.14 Uhr

Fotos: FF Pinggau/Einsatzdoku