Gleich vier Einsätze waren im Lauf des Tages zu bewältigen, davon drei auf der A2. Obwohl zwei davon sehr spektakulär verliefen, gab es zum Glück keine Verletzten.
Der erste Unfall ereignete sich knapp nach 11.00 Uhr. Bei km 90 war ein BMW ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitschiene geprallt. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand, wobei geringe Mengen an Betriebsmitteln ausflossen. 15 Einsatzkräfte rückten mit ELF, RLF und WLF-K aus und räumten die Unfallstelle innerhalb einer Stunde.
Um 17.50 Uhr rückten zwei Mann mit dem RLF zu einem Öleinsatz aus. Ein PKW hatte im Bereich der Einfahrt zur Straßenmeisterei aufgrund eines technischen Problems Treibstoff verloren, welcher rasch gebunden werden konnte.
Während der Öleinsatz noch lief, wurde die FFP mittels stiller Alarmierung zu einem spektakulären Unfall auf der A2 bei km 93 in FR Wien gerufen. Ein PKW war bei einem Überholmanöver ins Schleudern geraten und hatte sich in die Büsche verabschiedet. Da das RLF gleich direkt zur Unfallstelle weiterfuhr, wurde ein Teil der Einsatzkräfte mit dem MTF zum Einsatzort transportiert. Weiters stand natürlich das WLF-K im Einsatz. Das Unfallauto wurde von der Böschung geborgen, verladen und zur gesicherten Verwahrung in das Areal der FFP abtransportiert.
Doch es sollte noch dramatischer werden. Noch während dieser Einsatz lief, ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein weiterer Unfall. Auch in diesem Fall kam der PKW von der Fahrbahn ab und landete auf der Böschung. Während das WLF-K das soeben verladene Wrack zum Feuerwehrhaus transportierte, eilten die restlichen Einsatzkräfte zum neuen Einsatzort vis-a-vis und setzten die entsprechenden Maßnahmen. Auch dieses Unfallauto wurde geborgen und in das Areal der FFP verbracht. Knapp nach 20.00 Uhr konnte das Ende der Einsätze gemeldet werden.
Fazit seitens der Einsatzkräfte: Bei nasser Fahrbahn ist die A2 im Bereich der steirischen Seite des Wechsels sehr unfallträchtig. Es wäre daher unbedingt wichtig, auf angepasste Geschwindigkeit zu achten.
Alle Fotos: FF Pinggau