11.05.2020: Knapp an einer Brandkatastrophe vorbei

Kurz vor 03.00 Uhr weckte verdächtiges Knistern die Bewohner eines Einfamilienhauses am Birkenweg in Pinggau. Zu ihrem Entsetzen mussten sie feststellen, dass sich dichter Rauch vom Obergeschoss Richtung Vorraum wälzte. In letzter Minute gelang dem Ehepaar die Flucht ins Freie.

Nach der Absetzung eines Notrufes heulten in Pinggau die Sirenen. 27 Mann, darunter zwei Atemschutztrupps, rückten mit drei Fahrzeugen zum nur einige 100 Meter entfernten Brandobjekt aus. Für Einsatzleiter HBI Harald Hönigschnabl war es sofort klar, dass nur ein Innenangriff in das Obergeschoss Ärgeres verhindern konnte. Ein AS-Trupp, ausgerüstet mit HD-Rohr, drang in den total verqualmten Raum, von wo der Brand ausgegangen war, vor und hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Danach wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um das Gebäude rauchfrei zu machen und eine Kontrolle des Obergeschosses mittels Wärmebildkamera zu ermöglichen. Um 03.39 Uhr konnte endgültig „Brand aus“ gemeldet werden.
Laut ersten Erkenntnissen dürfte der Brand durch einen elektrischen Defekt ausgebrochen sein, wodurch etliche E-Geräte und deren Anschlüsse verschmorten, was zu der extrem starken Rauchentwicklung führte.

Eingesetzte Kräfte: TLF 4000, RLF, LF und 27 Mann,

Rotes Kreuz, PI Friedberg

Einsatzzeit: 02.50 – 04.20 Uhr

Fotos: FF Pinggau