Der erste Alarm wurde um 06.50 Uhr ausgelöst. Auf der Fahrt Richtung Wien schrammte ein PKW bei km 94 die Leitschiene entlang und kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Da die Lenkerin über Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule klagte, wurde der Rettungshubschrauber angefordert. Auch der Beifahrer schien verletzt zu sein. Absicherung der Unfallstelle und Einweisung des Rettungshubschraubers waren die ersten Tätigkeiten der Feuerwehr. Nach der Versorgung und dem Abtransport der Verletzten wurde das Wrack geborgen und aus dem Gefahrenbereich abtransportiert.
Eingesetzte Kräfte: KDO, RLF, WLF-K + 15 Mann ( + 8 Mann Bereitschaft)
Einsatzzeit: 06.50 – 08.40
Kaum war der Einsatz beendet, die Einsatzkräfte waren noch im Feuerwehrhaus, langte der nächste Alarm ein. Ein PKW war bei km 95 in FR Graz ins Schleudern geraten, hatte sich gedreht und war in die Leitschiene gekracht. Auch dieser Wagen wurde mittels WLF-K geborgen und aus dem Gefahrenbereich entfernt.
Eingesetzte Kräfte: KDO, RLF, WLF-K + 13 Mann
Einsatzzeit: 08.44 – 09.30
Um 10.45 wurde die FF Pinggau das dritte Mal alarmiert. Ein Kastenwagen war bei km 86 in FR Wien in die Leitschiene gekracht. Sowohl der Lenker als auch sein Hund überstanden den Crash ohne Verletzungen. Auch in diesem Fall musste das Wrack mittels WLF-K geborgen und abtransportiert werden.
Eingesetzte Kräfte: KDO, RLF, WLF-K + 16 Mann (+ 4 Mann Bereitschaft)
Einsatzzeit: 10.44 – 11.45 Uhr
Noch während der dritte Einsatz lief, kam die Meldung von einem weiteren Unfall bei km 94. Kommandant Harald Hönigschnabl und zwei Mann begaben sich unverzüglich zum neuen Einsatzort, um die Lage zu erkunden. Vor Ort ergriffen sie erste Maßnahmen wie Absicherung der Unfallstelle und Alarmierung der im Feuerwehrhaus wartenden Bereitschaft. In der Zwischenzeit konnte der dritte Einsatz beendet werden. Das RLF begab sich sofort zur neuen Einsatzstelle und führte erste Aufräumungsarbeiten durch. Bald darauf traf auch das WLF-K an der Unfallstelle ein und führte die Bergung des Wracks durch. Auch die Insassen des Unfallautos, eine tschechische Familie, wurden mit dem MTF nach Pinggau gebracht, von wo ihre Weiterreise organisiert wurde.
Eingesetzte Kräfte: KDO, MTF, RLF, WLF-K + 20 Mann
Einsatzzeit: 11.04 – 12.47
Während die Unfälle im bürokratischen Sinne im Feuerwehrhaus aufgearbeitet wurden, erreichte die FF Pinggau eine weitere Unfallmeldung. Bei der Abfahrt der A2 in Pinggau hatte sich ein PKW gedreht und war in die Leitschiene gekracht. Die beiden Insassen hatten den Anprall heil überstanden, nur das Auto wies einige Beschädigungen auf. Nach ein paar Handgriffen war der PKW insofern fahrbereit, dass er von der Autobahn heruntergefahren werden konnte.
Eingesetzte Kräfte: KDO + 3 Mann
Einsatzzeit: 15.45 – 16.15 Uhr