12.09.2024: Dreimal ausgerutscht

Regennasse Fahrbahn über die Wechselautobahn plus unangemessene Geschwindigkeit sind zwei Faktoren, die einen Unfall nahezu garantieren. So geschehen am Donnerstag.

In diesem Fall galt das für drei Boliden. Als Erstes erwischte es einen Tesla. Beim Wechsel von der zweiten auf die erste Fahrspur brach das Heck des Fahrzeuges aus. Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelbetonleitwand, wurde in weiterer Folge auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kam auf dem ersten Fahrstreifen zum Stillstand. Zwölf Einsatzkräfte rückten mit drei Einsatzfahrzeugen aus und führten die Bergung und den Abtransport des Fahrzeuges durch. Zusätzlich musste ausgetretenes Betriebsmittel gebunden werden. Dieser Einsatz dauerte von 12.17 bis 13.30. Uhr.


Fotos: FF Pinggau/Einsatzdoku

Um 17.18 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Ein Ferrari parkte sich nach einem Dreher und einem Crash an der Leitschiene gegen die Fahrtrichtung auf der A2 bei km 84 ein. 13 Einsatzkräfte waren wiederum mit drei Einsatzfahrzeugen vor Ort und führten die Bergung dieses sündteuren Fahrzeugs durch. Nach der Verwahrung im Areal des Feuerwehrhauses war es nicht verwunderlich, dass es binnen kürzester Zeit von einem Ferrarihändler abgeholt wurde. Dieser Einsatz dauerte 1 ½ Stunden.


Fotos: FF Pinggau/Einsatzdoku

Letztendlich war es um 19.07 Uhr wiederum soweit. Ein BMW war nach einem Ausrutscher auf die Böschung geraten, hatte einige Meter Wildzaun demoliert und war letztendlich im Straßengraben gegen die Fahrtrichtung zum Stillstand gekommen. 14 Einsatzkräfte rückten mit ELF, RLF und WLF-K aus und führten routiniert die Bergung und den Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges durch. Nach 1 ¼ Stunden war auch dieser Einsatz wieder beendet.


Fotos: FF Pinggau/Einsatzdoku