Auf einem Gehöft in Dirnegg kam es in der Nacht auf den Ostermontag zu einem dramatischen Zwischenfall. Eine Kuh war im Bereich der automatischen Melkanlage in eine Grube gestürzt.
Um 23.24 Uhr wurde die FFP alarmiert. Den Einsatzkräften bot sich wieder einmal eine herausfordernde Situation. Die anscheinend unverletzte Kuh steckte in einer Grube im Bereich der Melkanlage fest. Noch dazu hatte sich ein Schlauch der Anlage um den Hals der Kuh gewickelt. Zum Glück erwies sich das Tier als sehr gutmütig, sodass sich mal zwei Männer in die Grube wagen konnten, um den Schlauch zu entfernen. Danach wurde über die weitere Vorgehensweise beraten. Schlussendlich bereitete man mittels Paletten durch stufenweises Erhöhen eine Ausstiegshilfe für die Kuh vor. Und die Taktik ging voll auf. Letztendlich konnte sie, nachdem sie mit den Vorderfüßen und unter kräftiger Mithilfe einiger Männer auf der obersten Palette Halt gefunden hatte, sich selbständig aus der Grube retten. Sichtlich erleichtert und auch ein wenig stolz auf die gelungene Rettungsaktion, rückten die 14 Einsatzkräfte, ausgerückt mit ELF, RLF und WLF-K um 00.37 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Fotos: FF Pinggau